Ein halbes Jahr Australien als High School Schülerin ~ Queensland - Sunshine Coast. Das ist das Ziel meiner Reise. Verfolgt meine Zeit in Down Under und seit ein Teil dieses Abenteuers. STOP WISHING - START DOING ♥

Mittwoch, 25. März 2015

Let`s go to Fraser

Hi Mates!

Somewhere
Ich melde mich mal wieder aus Australien. Zurzeit passiert hier echt jedes Wochenende was und wir fahren irgendwohin oder machen Ausflüge. Ja, und einer von denen, war der Trip zur Fraser Island letztes Wochenende. Also, ja, sorry, dass ich nicht gleich geschrieben habe, aber die Schule ( dazu werde ich nächstes Wochenende mal einen Beitrag schreiben) lässt einem nicht so viel Zeit.
Aber jetzt erstmal zu Fraser :)

Wie ich vielleicht schon eimal erwähnt habe, ist Fraser auch der Name, einer unserer Sub-Schools in der Schule. Alle 4 sind nach Inseln in Queensland benannt. Die anderen heißen Moreton, Bribie und Stradbroke (Stradi). Die Insel befindet sich nördlich der Sunshine Coast, und  somit etwa 200km nördlich von Brisbane an der Ostküste.

Rainbow Beach
Ein bisschen was für die Geographie





Lake McKenzie

That`s me

So viele Mexikaner- ein internationales Bad



Wir alle wollten doch schon immer mal H20 nachspielen
Actually Hard Work
Ja, so dann fang ich mal an. Also los ging der Tag (übrigens ein Samstag) erstmal mit Aufstehen um 4.50 Uhr a.m. und dem Gedanken- Warum mache ich das ? Mein superlieber Gastdad hat mich zur Schule gefahren, wo wir mit Bussen noch vor dem Sonnenaufgang nach Noosa gefahren worden. Noosa ist auch sehr schön, aber eine andere Geschichte. Ja, aber dazu muss noch etwas gesagt werden. Sind wir mal ehrlich, wenn wir in Deutschland mit der Klasse früh um halb 6 irgendwo mit dem Bus hinfahren und eine längere Fahrt vor uns haben , dann würde mindestens die halbe Klasse an der Scheibe kleben und schlafen. Wenn dann noch jemand laut Musik macht und mitsingt, wäre die Laune der anderen sehr gesunken. So nach dem Motto " Oah Junge, Fresse". Nicht aber, mit 12-köpfigem mexikanischem Temperament. Denn Mexikaner singen alles mit, wir haben tausendmal ´El Taxi´ gehört. Einige waren sogar in der Lage  die Texte von High School Musical auswendig mitzusingen.Beeindruckend! Allein der Partybus hat sich schon gelohnt! So, von Noosa ging es dann mit großen Bussen ( ich weiß nicht wie die heißen, die in der Lage sind am Strand langzufahren) über Rainbow Beach und eine Fähre auf die Fraser Island. Wir fuhren ca. 1 1/2 Stunden echt  direkt am Strand neben den Wellen. Dort besuchten wir die Red Canyons, obwohl es regnete und machten ein Barbie mitten im Regenwald.  Ebenso folgte ein kurzer Bushwalk. Die klaren Bäche im Regenwald sind echt fantastisch. Als Nächstes fuhren wir zum Lake McKenzie und das war wirklich das Highlight! Glasklares Süßwasser und weißer Sand. Die ganze Umgebung dort ist toll. Zum See darf man nicht mit dem Auto, sondern muss einen schmalen Weg hinuter laufen. Wir waren über eine Stunde im Wasser, weil es einfach so toll und angenehm war. Das sollte man sich wirklich anschauen, wenn man in der Nähe ist. Denn wir mussten  ungefähr 5 Stunden dorthin fahren und der Großteil war sehr holpriger sandiger Weg. Nachdem wir Lake McKenzie besucht hatten, fuhren wir wieder nach Hause. Diesmal waren im Bus alle etwas ruhiger, aber Stimmung war trotzdem noch. Gegen 6.30 am frühen Abend kamen wir alle ziemlich geschafft wieder an unserer Schule an. Es war ein toller Ausflug.

Zum Schluss dieses Beitrags noch eine ganz andere Sache. Heute Morgen am Frühtsückstisch fragte meine Gastmum, ob ich  das mit dem Flugzeugabsturz von Lufthansa mitbekommen habe. 1 Minute später sagte sie, dass sie mir das wohl doch nicht hätte sagen sollen. Ich bin fast an meinem Müsli erstickt. Ich meine, es war so ein komisches Gefühl. Ich bin schon so oft mit Lufthansa bzw. Germanwings geflogen und einige von meinen Freunden hier fliegen nächste Woche nach Deutschland zurück. Der Absturz ist eine schreckliche Katastrophe.Wir hatten heute dann 1. Stunde Vertretung und googelten mit den Schullaptops die ganze Sache erstmal. Ich hatte grausame Gänsehaut. Ich wünsche allen Betroffenen, Angehörigen, Familien und Freunden Kraft, mein aufrichtiges Beileid und bin in Gedanken bei ihnen.

See ya
Nici

Donnerstag, 12. März 2015

Goodlife Festival Brisbane

AM  06. März 2015

Hi Guys! Also für alle, die jetzt keine Lust haben den ganzen Beitrag zu lesen und nur die Meinung wollen. Es war super! Wir sind alle noch am schwärmen :) Wenn ihr also nur annähernd Musik, Menschen und Partystimmung mögt - geht hin!

Als die Karten von mir und einer Freundin ungefähr 2 Wochen vor dem Festvial bestellt waren, waren wir schon mega in Party Laune. Viele von unserer Schule sollten dahin gehen und wir planten schon wie wir das alles managen. Hier ist erst einmal der Link, da dass Festival nicht nur in Brisbane war sondern auch noch in anderen Städten sein wird.
 ~ http://goodlifefest.com.au/ ~
Goodlife ist ein Under 18 Festival und entg
egen dem, was wir erwartet hatten, waren dort auschließlich 16 und 17 jährige. Es gibt aber auch ein ähnliches Festival für alle, die nicht mehr in diese Altersgruppe fallen.
~ http://www.futuremusicfestival.com.au/2015/ ~
So nun zur eigentlichen Story zurück....

Wir Internationals saßen mindestens an diesem Freitag 2 von 4 Stunden in der Schule. Meine Freundin und ich sogar 3, weil ich mal wieder einen Dance Workshop  für das Performance Assesment in Dance hatte. Danach sind wir aus der Schule gegangen, was später noch ein bisschen Ärger gab. Aber meine Gastmama hat das cool gesehen und hatte mir es ja auch erlaubt. Ich fuhr also mit  dem Bus nach Hause, um eine halbe Stunde später zur Bushaltestelle zu laufen. Die Sonne knallte so richtig auf mich drauf. Dann ging es mit dem Bus von Buderim zur Sunshine Coast University. Dort traf ich 5 Freundinnen und wir fuhren zur Train Station nach Landborough. Mal ganz ehrlich, in diesem Zug kommt man sich vor wie in der Straßenbahn und niemand kontrolliert Tickets oder ähnliches. Aber das <- war jetzt kein Tipp zum schwarz fahren ;) Ich weiß nicht, ob das immer so ist.
Eigentlich war der ursprüngliche Plan, bis nach Doomben zu fahren. Aber neben uns waren im Zug sehr viele größere Gruppen, und es war nicht schwer abzusehen, wo die hinwollten. Also sind wir auch eher ausgestiegen ,wie sie.  An der busstation waren dann aber geschätzt 200 Teens, die alle auf diesen einen Bus warteten. Nach einer Stunde in der vollen Sonne waren wir dann endlich an der Reihe aber was man deutlich feststellen konnte , dort und auch auf dem richtigen Festivalgelände war, dass: - 98 % aller Mädchen tragen High Waste Jeans Shorts mit Crop Top
                 - 25 % tragen Haare zu einem HohenZopf
                 - 35% tragen Haare offen
                 - 40% tragen 2 geflochtene französische Zöpfe
Man kann also sagen, dass die Australierinnen einen ziemlich gleichen Style haben. Die Jungs laufen großteils ohne Oberteil herum. Nachdem wir gegen 4 ( 3 Uhr hatte das Festival begonnen) dort angekommen waren, war viel los. Ich schätze mal, dass viele gar nicht zur Schule gegangen sind vorher. Das Gelände in Doomben- Brisbane war sehr groß und man hatte 2 Partyzelte, 2 große Bühnen, Schaumparty- Area, sämtliche Fressbuden und Getränkestände, eine Meet- and Greet Station sowie sämtliche Wasserrutschenhüpfburgen und Karussels. Ich persönlich bevorzuge die Bühnen, weil man es bei 30 Grad und so vielen Menschen neben sich in einem Zelt nicht aushalten konnte. Ja, generell sollte man echt keine Angst vor Körperkontakt haben, insbesondere mit schweißigen Jungsoberkörpern. Denn.....alles drängt einfach nach vorne und wenn gesprungen wird, dann müssen alle springen. Ansonsten bekommt man sehr viele Ellenbogen ab und ständig drückt dich jemand zur Seite, weil die Leute kleinere Kreise machen wollen. Aber die Stimmung ist super!
Alles tanzt, lacht, singt, schreit und springt. Um euch einen kleinen Einblick zu zeigen, stelle ich das 1. Video in diese Abteilung meines Bloges Das Festival endete um 10, nach AVICII, MARTIN GERRIX, AFRO JACK und vielen anderen. Dann strömten wirklich alle nach draußen, wo schon die Polizei wartete um alles zu managen. An der Trainstation von Doomben standen die Schlangen 30m weit und der ganze Bürgersteig war voll. Die Hälfte der Jugendlichen saß auf der Bordsteinkante. Es gab sogar berittene Polizei. Für mich waren das echt wahnsinnge Menschenmassen.
Meine Gastmum hatte sich, so super lieb wie sie ist, bereit erklärt, mich und eine Freundin abzuholen. Das war super, so mussten wir nicht anstehen. Allerdings brauchten wir trotzdem eine komplette Stunde um das Auto zu finden, da uns viele Polizisten in falsche Richtungen schickten.
Am Ende fiel ich mit fast abgestorbenen Füßen in dreckigen weißen Converse ins Bett. Okay gut, die Schuhe hab ich noch ausgezogen, aber ich war echt so fertig. Meine Freundin wurde dann auch noch von ihrer Familie ausgeschlossen und saß noch 2 Stunden draußen vor ihrer Tür, bis sie ins Bett kam. Aber am nächsten Morgen gab es Pancakes, Poached Egg, frischgepressten  Orangensaft und eine Erinnerung an ein super tolles Festival für mich.

Warm Regards,
Nici
Julia, Yuimi und Ich
Ganz ganz tief in uns lieben wir sie alle noch!
Schaum *-*


Martin Gerrix
Avicii Intro




So stolz auf meine Photo-Skills
Gruppenfoto :)












Samstag, 7. März 2015

Marcia- Marcia- Marcia

Marcia = Der Zyklon!
Nur informativ

Ein Zyklon ist ein heftiger tropischer Wirbelsturm. Sie können Orkanstärke erreichen, wenn sie auf die Küste treffen und man nennt sie hier nicht "Willy Willy", sondern nur Cyclone!

Leider kann ich wegen Schulstress erst jetzt etwas dazu schreiben! Hier ist zwar wirklich Sommer bei 32 Grad, aber Schule ist hart und ich habe das ganze letzte Wochenende meinem English - Assignment und Visual Art- Essay gespendet, so wie einen Großteil der Nachmittage. Also denkt nicht, dass ich hier nichts zu tun hab, denn die Lehrer kümmern sich nicht darum ob es deine zweite Sprache ist. Aber jetzt mal zum Eigentlichen. Wie ich ja bereits geschrieben habe, ist Mitte Februar ein Zyklon im kommen gewesen.


Dieser machte sich am Donnerstag, den 19.02, bereits einen Tag nach der vorzeitigen Camprückkehr bemerkbar. Es war bewölkt und regnerisch und meine Gastmutter sagte mir dann am Abend, dass es möglich ist das wir nicht zur Schule müssen und dass sie das morgen früh im Radio sagen. Mit diesem hoffnungsvollen Gedanken schlief ich ein. Ich meine, ich zumindest kenne das aus Deutschland nicht. Bei krassen Regenfällen läuft die halbe Schule im Sportzeug rum und auf jeder Heizung liegen Klamotten, aber trotzdem sind fast alle da. Ich kann mich nur an einen Tag erinnern, da war ich vielleicht 2.Klasse. An diesem Tag hatten wir frei bekommen für den nächsten Tag, weil ein Sturm angesagt war und ich habe extra alle meine Kuscheltiere in das Bett meiner Schwester gelegt damit wir dort alle sicher waren. Aber am nächsten Tag war blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Nur hier lief das anders, weil du 1. in einem fremden Land bist und nicht sicher bist ,ob du einfach nicht hingehst oder ob du 2. vielleicht doch hingehst, weil du sonst Ärger bekommst. Ich lag früh gegen 6 in meinem Bett und hörte den Regen draußen. Meine Gastmum klopfte an die Tür und meinte, ich könne weiterschlafen, an ihrer Schule ist alles abgesagt, weil die Straße geflutet ist und Poppy geht deswegen auch nicht. Na toll, was mach ich jetzt ? Ich entschied mich nach reichlich hin und her doch dafür zu gehen, weil ich ein Artist Talk für das Essay in Art hatte und den 1. Dance Workshop bei Danielle, einer Tänzerin vom australischen Wicked- dem Musical. Als ich meine Schuluniform anhatte ( irgendwann mache ich mal ein Foto :D), fragte mich meine kleine Schwester doch ernsthaft um 7, ob ich mit ihr was spiele. Ich musste lachen. Meine Gastmum postete ein Bild auf Instagram - #perfectstudent ( Instagram: xsentertainment ) und dann fuhr sie mich zur Schule.Die Straßen war nass und es waren auf den Hauptstraßen auch schon Unfälle passiert. An den Bürgersteigkanten sah man kleine Flüsse die Straße hinunter rinnen. Ja und in der Schule waren wir in Spanish in der 1. Stunde die Hälfte der Schüler und viele kamen später. Dort haben wir ein Kahoot, ein Spiel mit den Schüler Lap Tops und der Lehrerin zum Thema Daily Routine gespielt. War besser, als es klingt! Die 2. Stunde war dann Art. Zum Glück fand ich auf dem Weg zum Art-Komplex einen deutschen Freund, denn die Lehrerin war an dem Tag nicht in der Schule und irgendwie landeten wir dann im dunklen Theater und hörten uns den Vortrag an. Man kann sich das aber ungefähr so vorstellen, dass man alle 5 min. kaum was verstand, weil draußen Weltuntergangsstimmung herrschte. Letztendlich stellte ich während Morning Tea ( Frühtsückspause) fest, dass wirklich nicht viele meiner Freunde da waren. In Dance waren wir dann 8 von 18. Aber ich muss wirklich sagen, dass es echt toll war so- schön viel Technik und selbst im kleinen Studio genug Platz. Nach Dance hatten sich bereits riesige Pfützen gebildet auf den Wegen, sodass man kaum trocken blieb. Also, ich muss sagen ich war ein ganz böses Kind und hab zwischen den Stunden mein Handy benutzt, sodass Xanthe mich abholen konnte. Sie meinte, ich sollte einfach gehen, aber ich hatte dabei kein gutes Gefühl. Der deutsche Freund  meinte, es sei nicht so einfach zu gehen, wenn man nichts sichtbares vorweisen konnte. Ich überlegte also, was glaubhaft seien würde oder ob ich mich einfach als dummer kleiner International ausgeben sollte, der ganz ganz doll Angst vor dem Zyklon hat und deswegen nach Hause will. Aber ich entschied mich einfach dafür, vor der Administration ( ähnlich einem Sekretariat) zu stehen und zu warten bis meine Gastmum da ist. Sie  ging mit mir dann rein und sagte einfach, dass wir jetzt gehen. Unerwarteter Weise waren dort sehr viele Schüler. So konnte ich vor meiner letzten Stunde (übrigens Mathe) gehen. In Deutschland wäre das nicht so einfach. Ein Freund erzählte mir später, dass sie da nur 6 von 18 waren und der Lehrer ihnen gezeigt hat, wie man Papierkraniche bastelt.
Am Freitagabend sind meine Gasteltern mit mir und einer Freundin nach Noosa essen gefahren und neben dem Highway sah man die dunklen Wolken hängen. In Noosa waren noch einige Leute in der Hastingsstreet unterwegs und es war wie die Ruhe vor dem Sturm. Sam sagte, dass der Zyklon gegen 11 pm bei uns seien würde. Meine Freundin übernachtete bei uns und wir saßen wirklich um 11 vor dem Fenster und warteten das etwas passiert. Aber irgendwie war es gar nicht so krass. Mitten in der Nacht regnete es ein bisschen sehr stärker und es war windig.
An anderen Küstenabschnitten gab es extrem starke Auswirkungen. Bei uns allerdings beschränkte es sich auf ein graues Meer, ein überlaufendes Pool und kleine Flüsse auf den Straßen. Gott sei Dank wohne ich auf einem Berg. So, das war die Story vom Zyklon Marcia.

 

Nici

Samstag, 21. Februar 2015

Survival Camp formely-known-as Marine Camp Year 12

Hey Ihr Dort Draußen !

Nach weiß ich wie vielen Litern Regen, melde ich mich mal wieder. Bis vor ein paar Stunden war unsere Küste nämlich noch in einen nie endenden Regenmantel gehüllt. Aber erstmal ein ganz paar Tage zurück...


Das Wetter am Valentinstag, letzten Samstag  und Sonntag,war super! Sonne - 32 Grad und hohe Wellen. In der Schule wurde uns im Fach Marine Science mitgeteilt, dass wir in ein Marine Camp nach Elliot Heads fahren. Naja, zumindest die Hälfte von uns, wenn sie möchte.Ich habe Marine Science in der 12.Klasse und es gibt mehrere Kurse. Der Lehrer erzählte etwas von Baby-Schildkröten, Schnorcheln in der Nähe des Great Barrier Reefs und Boot fahren. Alle horchten auf und allein schon bei dem Wort "Baby"- Schildkröten war ich dabei. Wie bereits gesagt, durfte die Hälfte von uns mit, und wie wir uns am Ende der Woche ausrechnen konnten, waren wir 8 Internationals die mit durften. Alle anderen kamen aus einem anderen Kurs. Wir bekamen eine Liste, auf der sehr sehr viele Sachen draufstanden. Aber mal ganz ehrlich, man hat als Austauschschüler natürlich ein Zelt, eine Isomatte, eine Unterwasserlampe und all so ein Zeug mit. Nein! Natürlich nicht. Zum Glück hatte meine Gastfamilie ein Zelt, welches sie mit mir aufbauten am Sonntag und ich später mit einer Freundin bewohnen sollte. Von ihnen habe ich Campingbesteck  und Teller bekommen. Für diese Liste habe ich mir extra ein paar billige Tshirts mit Arm zum Schwimmen gekauft. Denn wie ich schon am Montag  vor dem Bus erfahren sollte, war das Motto der 3 männlichen Lehrer. "Wir hassen die Sonne- Die Sonne ist der Feind". ( Tipp: An alle zukünftigen Mountain-Creek Internationals- Mr. Clark,unser Internationalcoordinator ist der Beste! Haltet euch immer an ihn ). Schnorchelzeug habe ich mir in Mooloolaba gekauft und am Sonntag extra noch im Pool getestet.
So, da standen wir dann also alle am Montag früh um 7 mit Flip Flops und Shorts am Bus. Als erstes kam Mecker, dass wir uns feste Schuhe anziehen sollen. Schließlich fahren wir 4 Stunden mit dem Bus. Äh, ja gut, total logisch. Aber wir machten es. Das nächste Mal Anschiss gab es dann, weil keiner von uns Internationals und ein paar Australier einen Hut auf hatten. Nur hatte ich nicht mal einen mit. Zwei von meinen Freundinnen durften den ganzen Gepäckwagen aus und einräumen, um an ihre Hüte zu kommen. Ich und eine andere Freundin durften die Häuser (Sub -Schools) abklappern , damit wir uns eine Kappe von der Schule holen konnten. Später im Bus haben wir festgestellt, dass sie dabei ihr Handy verloren hat. Das macht sich nicht so gut, wenn eigentlich keine Handys erlaubt sind.
Die Busfahrt zog sich und dann war in Bundaberg auf einem Campingplatz Zelte aufbauen angesagt. Ja, in der Sonne bei 33Grad. Wir wurden eigentlich die ganze Zeit gezwungen diese Hüte oder Kappen und Tshirts mit Arm zu tragen. Am 1. Tag schnorchelten wir im flachen Wasser in 2 Gruppen, um alles zu testen. Danach gab es Abendbrot. Allerdings ein sehr Hasen freundliches. Abends fuhren wir dann an einen anderen Teil der Küste zu den Babyschildkröten und beobachteten sie beim schlüpfen. Am Strand konnte man echt super die Sterne sehen. Zum Beispiel auch den "Großen Wagen" und "Southern Cross".
Ihr Name ist Turtlebi und ich habe sie adoptiert
Am nächsten Morgen, nachdem die Nacht großteils von Regen, Wind und Jungsstimmen begleitet wurde, mussten wir bis 5.30 Uhr gefrühstückt haben und dann noch 2 Stunden Bus fahren zur Fähre. Eine halbe Stunde bevor wir angekommen sind, sagte unser Lehrer etwas von Reisetabletten und viele fingen an diese auch zu schlucken. Ich dachte mir so, muss ja echt eine starke Welle sein, wenn sogar die Australier die einnehmen. Unterschätzt! Die Fähre  war stickig und die meisten von uns saßen oben drinnen. ( Tipp: Die Fähre zur Lady Musgrave Island mt Lady Musgrave Cruises- setzt euch draußen hin und werdet nass! ) Ich bin eigentlich niemand, der mit Wellengang Probleme hat, aber meinen Tipp hab ich auch erst auf dem Rückweg befolgt. Die Hälfte von allen Leuten ,die auf dieser Fähre waren, haben sich mindestens 2-mal ihrem Frühstück entledigt. Dabei nehme ich mich nicht aus. Aber das Schnorcheln auf der Insel war wirklich toll. Wir sollten Fischarten analysieren und Korallenfarben bestimmen. Der Rückweg war, wie schon gesagt, viel besser. Dinner hatten wir in kleinen Gruppen in Bundaberg. War schon echt cool, als dort in einem Restaurant extra für uns "deutsche" Musik gespielt wurde. Während wir nicht da waren, ist das Zelt von Tim und Toni ( Schweizer und Mexikaner) kaputt gegangen. Sie mussten auf andere Zelte augeteilt werden. Eigentlich kam ich mir echt vor wie auf Klassenfahrt. Nur waren wir nur 6 Mädchen und 24 Jungs. Die Australier sind 16 oder 17 Jahre alt, wenn sie in der 12.Klasse sind. Aber sie waren echt nett und sehr offen. Wenn wir sonst nicht so viel mit ihnen machten, weil fast alle nach der Schule arbeiten, waren die im Camp doch sehr gesprächig und interessiert daran, ein paar Wörter deutsch und mexikanisch zu lernen. Achja, sie singen auch alle super gerne die Lieder mit, die im Radio laufen. Insbesondere "Cheerleader" und " Sugarman".
Harry, Thibeau und Liam
Nach der zweiten Nacht waren meine Freundin und ich so glücklich über das Zelt meiner Gastfamilie, weil es so stabil war und wir trocken waren, während die Hälfte in einer Pfütze aufwachte. Das Frühstück war sehr spartanisch. Wir alle aßen Cornflakes mit Milch aus unseren Tassen im Regen. Es war wirklich starker Wind, der viel vom Essen ins Gras wehte. Anschließend wurden wir alle zusammen gerufen in einen Versammlungsraum und unsere Lehrer klärten uns über das Wetter  auf. Da hörten wir zum ersten Mal von dem Zyklon, der am folgenden Tag auf die Küste treffen sollte und genauere Informationen darüber. Deswegen mussten wir alle gleich unsere Sachen packen und die Zelte abbauen. Man kam sich schon irgendwie komisch vor, wie vor einem Monster-Sommergewitter. Die Lehrer sagten immer, wie viele Minuten es noch sind, bis der nächste Regenschub kommt, sodass wir alles schnell in den Busen verstauen mussten. 1 1/2 Stunden später traten wir die Rückfahrt Mittwoch ,einen Tag eher als geplant, an. Aber obwohl ich Camping mag, freute ich mich auf die Dusche und mein Bett! Als wir 4 Stunden später an der Schule ankamen, wurden eine Freundin von mir und ich von meinem Gastvater abgeholt...

Schwimmplattform vor Lady Musgrave Island
Koralle
Lady Musgrave Island
Carla & Ich
Nach der 2. Nacht- ja schaut euch dieses große beige super Zelt an!

Sonntag, 1. Februar 2015

First Week


G`day Everyone!
Heute bin ich bereits 8 Tage in Australien!
Poppy und ihr Lieblingswasserspielzeug
Aber aller Anfang war schwer, da so viele Sachen gleichzeitig auf einen zukommen. Das Verstehen von meiner Gastfamilie wird immer besser. Meine kleine Gastschwester Poppy fragt immer, wenn ich sie anschaue wie ein Esel ( was passiert, wenn wir im Pool sind und sie mir ein neues Spiel erklärt) "Oh! Am i too fast for you? Sorry, I`ll say it again. Ready for Repeating ?", was so viel heißt wie " Bin ich zu schnell! Tut mir Leid, ich werde es nochmal sagen". Mein Gastvater freut sich immer total über meinen deutschen Akzent und macht ihn nach. Er ist total cool drauf, singt ständig mit einem donnernden Tenor die Radiosongs mit und ist sehr lustig. Beim Autofahren ( übrigens auf der linken Seite) sind alle Fenster unten und das Radio deutlich aufgedreht. Aber Sam ist ja auch Radiomoderator der Morning Show. Ich denke da muss man es drauf haben, andere wach zu machen und zu motivieren. Meine Gastfamilie ist toll. Sie stellen mich jedem vor "This is Nici, our Hoststudent from Germany" und alle antworten "Oh Nici! Nice to meet you. How are ya ?". Man kommt sich immer ein bisschen komisch vor, weil man nicht weiß, was man sagen soll ,außer " Nice to meet you too" und diesen Satz mit einem strahlenden Lächeln zu untermalen. Sie waren mit mir auch schon öfters im Sunshine Plaza, dem Einkaufstempel hier und haben sich noch am 1. Tag um eine Handykarte sowie einen Hausschlüssel gekümmert. Ich durfte mir sogar neue Bettwäsche aussuchen. In dieser 1. Woche hat auch mein Zimmer seine persönliche Note erhalten. Achja und dann gab es da noch die Story mit dem Vegemite, für alle die es nicht kennen, ihr habt nichts verpasst. Aber wenn man schon mal in Australien ist, sollte man das essen. Für die Aussies ist es so etwas wie Nutella ( gut, das kann ich auch nicht verstehen) für die Deutschen. Sie schmieren sich Stullen damit und lieben es. Nur gibt es einen Fehler. Es war mein dritter Abend hier und es gab nur kleines Abendbrot und Sam meinte, ich solle doch mal Vegemite probieren. Ich willigte ein und er zog gleich das Iphone aus der Tasche, um mich zu filmen. Ich saß am Tisch und kaute. Als ich dann sagte " Can I have some water, please" und das Gesicht verzog, lachten sie einfach nur. Der Fehler ist, das Zeug schmeckt nach Pflaumenmarmelade mit zu viel Salz. Fast alle Europäer essen es nicht.
Mit der Zeit gewöhnt man sich an all diese Dinge und weiß genau mit welcher Einstellung des Ventilators man am besten schlafen kann, wer früh zu Hause ist, was man als Erstes macht ,wenn man aufsteht und viele andere Dinge. Jede Familie hat ihre typischen Gewohnheiten. Meine Familie liebt zum Beispiel Filme schauen. So hab ich schon 2 Barbiefilme, Merida, Narnia und Dirty Dancing in Englisch gesehen. Aber genauso ist am Wochenende auch ab früh um 7.30 schon Remmidemmi und einfach alles sehr spontan. Aber nun erstmal zurück an den Anfang...
Am Sonntag bin ich mit meiner Gastfamilie zum ersten Mal an den Strand gegangen. Allerdings dies zu einer ziemlich Jetlag unfreundlichen Zeit - früh um 8 Uhr. Dort hatten wir ein Brekky mit Freunden  und anschließend erklärte mir mein Gastvater Sam die Tücken des Meeres. Ich hab immer so an Ostseewellen gedacht oder die in Kroatien. Aber das hier ist definitiv etwas anderes! Die Wellen sind echt stark und man kann nicht einfach so über jede springen.Also lernte ich unter ihnen durch zu tauchen. Abendbrot gab es beim Mexikaner in großem Kreis.Am Nachbartisch hatte jemand Geburtstag und das ganze Lokal sang und rief "Hip Hip Hooray". Das kenne ich aus Deutschland eher weniger.

* Brekky = Frühstück ( mehr oder weniger in meinem Fall nicht zu Hause)
*ya = you  
*Aussie = Australier


Sunshine Plaza
Poppy und Xanthe at Mooloolaba Beach





Sam bereitet Vegemite vor
Poppy
Das Teufelszeug höchstpersönlich





Australia Day
BBQ Australia Day
....ist der offizielle Nationalfeiertag am 26.01 in Australien und eigentlich ist es der Tag der Ankunft der 1. Flotte unter Phillips in Sydney Cove 1788. Allerdings sagen meine superlieben Gasteltern, dass die meisten Leute einfach nur feiern, weil alle feiern und der Tag jeden mitreißt. Abgesehen davon ist schulfrei, aber aufgestanden musste trotzdem um 6 Uhr früh werden, um ein Barbie am Strand zu haben. Viele Menschen laufen in rot, blau, grün, gelb und Weiß rum, tragen Australien Bikinis oder Schwimmshorts und sind in den Nationalfarben geschminkt. Der Strand war wirklich voll. Australia Day ist auch ein Tag in Familie, weshalb wir gegen Mittag auch zu den Großeltern fuhren.

*Barbie= Barbeque ( Grillen)

It`s Schooltime
Wenn ich früher an australische Schule dachte, stellte ich mir immer so sonnige Schultage wie in irgendwelchen Fernsehserien vor. Mein 1. Schultag war ein bisschen anders. Es regnete und wir, die Internationals (Großteils aus Mexiko, Brasilianer aber auch Deutsche, Schweizer und Italiener ) hatten eine Einführung in der Schule und bekamen unsere Schuluniformen.Danach konnten wir wieder nach Hause.

Regeln für Schuluniform

Wirkliche Regel                                             Was ich am 1. Tag trug, weil ich es so verstand
-  weiße Socken über den Knöcheln                  - hatte ich nicht, also trug ich weiße Sneakersocken
- Rock, nicht höher als die Knie                       - das hab ich hinbekommen, auch wenn das blöd ist
- weiße Bluse ( am 1. Tag der Woche-              - weiße Bluse ohne Krawatte, dafür mit 2 offenen
Pflicht, wenn man sie sonst trägt immer             Knöpfen
mit Krawatte, anstatt der Bluse kann
an normalen Tagen auch das Polo getragen
werden)                                                     
- schwarze Lederschuhe                                    - schwarze Stoffschuhe
- kein Schmuck                                                 - hatte ich nicht um

Stundenplan & Lageplan - so confusing!!
Alles was Schulzeug ist





Aber ich wurde nicht ermahnt so wie Freundinnen von mir. Meine Schule ist eine recht strenge australische Schule, da auch gar keine Handys erlaubt sind. In Deutschland ist es ja so, dass sie eigentlich auch nicht erlaubt sind, aber alle in der Pause trotzdem dranhängen. Hier dagegen darf der Lehrer das Handy nicht mal in der Tasche sehen.
Die Schule beginnt für die 10.,11. und 12. Klassen um 7.30 und endet um 12.55, danach ist Mittag. Die jüngeren Klassen ( 7.,8. und 9. ) fangen erst um 10.25 an, sitzen dafür aber bis kurz vor 4 Uhr am Nachmittag. Wenn man früh in die Schule kommt, muss man als erstes zu seinem Haus gehen und sich in seine Klassenreihe setzen. Ich bin 11N. Wie das alles so funktioniert, haben wir auch erst am Ende der Woche rausgefunden. Es gibt 4 Häuser wie bei Harry Potter - Bribie, Stradbroke, Moreton und Fraser heißen sie an meiner Schule. Zwischen den Häusern finden Sportwettkämpfe und anderes statt. Das Schulgelände ist einfach riesig. Als Schüler braucht man ungelogen  fast 10 Minuten  um von einer Seite zur anderen zu laufen. Auf meine Schule gehen 1950 Schüler. Die Unterrichtszeiten sind ziemlich merkwürdig. Mal sind es 60min, mal 70 min. Ich habe jeden Tag 4 Stunden Unterricht und daher Schluss , bevor die richtige Hitze da ist. Warm ist es trotzdem auch in der Schule. Es gibt noch eine weitere typische Sache für die Schule hier. Man muss nahezu alles abschreiben ,z.b jede kleinste und mir klare Regel und die Lehrer geben hier sehr gerne viele Hausaufgaben auf. Allerdings schreibt man kaum Tests, aber sie achten auch nicht wirklich darauf, ob du ein International bist oder nicht.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick verschaffen.

Nici

Sonntag, 25. Januar 2015

Starting & Singapore

So, es tut mir sehr Leid das ich mich erst so spät melde, aber es ist so viel passiert, dass die Zeit wirklich knapp war.
Als erstes beginne ich mal mit dem Anfang der Woche. Ich war noch nie der Typ für Verabschiedungen.Ich mag sie einfach nicht, weil man meistens traurig ist. Meine Eltern und eine Freundin haben mich am Montag zum Flughafen gebracht und mir noch letzte Tipps auf den Weg gegeben. Da war noch alles gut, aber wenn wir uns dann vor der Sicherheitskontrolle verabschieden mussten, ja ,da musste ich wirklich mit den Tränen kämpfen. Dann ein letzter Blick- ein letztes mal Umdrehen- ein letztes mal Winken. Ich sog diesen Moment in mir auf. Alles ging auf einmal super schnell, Boarding, Ticket vorzeigen und ab ins Flugzeug nach Frankfurt. Dort habe ich recht schnell meine Gruppe gefunden, welche sich von Zeit zu Zeit immer mehr vergrößerte, bis wir irgendwann 23 Jugendliche und 1 Betreuer waren. Im Flugzeug saß die ganze Gruppe in den letzten Reihen zusammen. Der Flug war wirklich recht angenehm für 12 Stunden. Ich danke meinen Sitznachbarn Liza und Ole, die mir den Fensterplatz gelassen hatten und auch sonst wirklich angenehme Nachbarn waren. Die Filmauswahl war bei Singapore Airlines wirklich super genauso wie der Service.  Aber der Flug war anstregend und als wir um 16.45 Ortszeit ankamen, sah man dies allen deutlich an. Es war warm und schwül in Singapore. Da kamen die langen Hosen und Pullover nicht so gut. Schon der erste Eindruck während der Busfahrt war toll. Wohin man sah, war es grün.Zwar viele hohe Häuser, welche in den Himmel ragten, aber eben auch Bäume und Blumen.  Den ersten Abend verbrachten wir, hingegen unserer Erwartungen gleich ins Bett im Hotel hüpfen zu können nach der Dusche, in Chinatown. Wir kamen uns vor wie im Urlaub mit Freunden. Ich fühlte mich an den ersten beiden Abenden wirklich komisch. So plötzlich von einem Tag auf den anderen ,ist man auf der anderen Seite der Welt. Dieses Gefühl muss erstmal verdaut werden (Danke Mama) Aufeinmal sind dort Meilen zwischen  Hotel Mama, Familie und seinen Freunden zu einem selbst und man beginnt alles langsam zu verarbeiten. Aber es dauert Tage, eh man realisiert für wie lange man nicht zu Hause ist.
Am 2. Tag folgte die Seilbahnfahrt zur Insel Sentosa und ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben eine Schlange um den Hals. Es war zwar bewölkt an diesem Tag, aber trotzdem sehr schwül und warm.Eben sehr Nahe am Äquator. Abends machten wir eine Night Safari durch den Night Zoo Singapore. Das war wirklich süß.
Das jeden Morgen um 7 Uhr der "Wake-Up-Call" kam, erleichtert den Jetlag nicht unbedingt. Wenige von uns schliefen gut bzw. schnell ein. 1 Stunde Zeitverschiebung erfordert 1 Tag Gewöhnungszeit. Nur hatten wir nicht wirklich 3 Tage für 7 Stunden. Sehr müde besuchten wir bei voller Sonne am 3. Tag die Sehenswürdigkeiten wie Merlion und machten eine Boot-River-Tour. Diese endete am Hard Rock Cafe in der Nähe der Orchard Road. Von dieser aus folgte ein äußerst langer Walk zum Hotel. Am letzten Tag liefen wir zum Marina Sands Bay Hotel und genossen die Aussicht über ganz Singapur. Nachmittags ging es zum Flughafen und später dann, startete der Flug nach Brisbane. Ich muss sagen, dieser Flug war wirklich recht angenehm, zwar konnten Wenige schlafen,doch hatten wir günstige Plätze und einen weniger langen Flug von guten 7 Stunden.  Am Flughafen gegen 7 Uhr (a.m) Ortszeit empfing uns schwüler Regen und 2 stündiges Warten an der Immigration. Jeder dachte er kolabiert gleich. Doch das Warten hatte bald ein Ende und alles ging ab dort super schnell. Der Angst um das Verbleiben des Koffers wurde Luft gemacht und man wurde von der Koordinatorin zum Ausgang geschickt. Dort stand eine Frau mit einem Schild und meinem Namen. Es ging so schnell, man hatt kaum Luft zum antworten oder realisieren. Sie nahm mich in die Gruppe auf, fragte wer ich sei, dass ich mich von meiner Betreuerin verabschieden sollte und dann ging es los....

Abendliche Sicht- Marina Sands Bay Hotel

Chinatown at night

Cable Car - Sentosa Island

Beach on Sentosa

Marina Sands Bay Hotel

Merlion





Australia - 24.01-15
Ein Kleinbus mit 2 Mexikanern und 2 weiteren deutschen Mädels , die alle an die Mountain Creek SHS gehen würden, machte sich auf Richtung Sunshine Coast. Wir waren müde schwitzig und geschafft. Irgendwann sah man Straßenschilder mit Ortsnamen in denen wir wohnen würden und die Aufregung stieg immer mehr. "Welches ist mein Haus ? Was sage ich zu meiner Gastfamilie ? Verdammt, die fragen sich doch, wen sie sich in ihr Haus geholt haben, wenn sie mich in diesem Zustand sehen!". Zum Glück war ich nicht die Erste die einfach aus dem Bus raus musste und  samt Gepäck in die Arme ihrer Gastfamilie gestellt wurde. Als ich meinen Straßennamen sah, rutschte mir das Herz in die Hose. Ich ging raus und sah meine Gastmum Xanthe und bald auch meine kleine GastSister Poppy (8) mit Luftballons. Sie und mein Gastdad Sam nahmen meine Koffer und steuerten mich Richtung Haus, welches im Gegensatz zu dem was ich von meiner Schwester über australische Häuser wusste wirklich sehr sehr ordentlich war und ist. Als erstes umarmten sie mich und fragten ein paar Dinge.Poppy zeigte mir das Haus und mein Zimmer. Ich war in diesem Moment wirklich überfordert und verstand nur die Hälfte. (Irgendwie versteh ich immer nur noch die Hälfte. Naja gut vielleicht ein bisschen mehr). Wir aßen Schokokuchen und tranken Tee. Anschließend dachte ich, es ist ein günstiger Moment und gab ihnen die Gastgeschenke. Zu meinem Glück traf ich genau ins Schwarze mit den Sachen. Mein Gastvater versuchte  und versucht immernoch meinen Nachnamen auszusprechen der das wirklich deutsche "Ch" beinhaltet. Ebenso wie meinen Stadtnamen. Er schlägt sich recht gut darin und im bis 4 zählen. Danach fuhren wir durch Buderim, meinen Wohnort und Mooloolaba, das Strandviertel/Promenade. Mein Gastvater ist ein super Radiomoderator und in Cotton Tree war eine Art Volksfest ,wo sein Sender eine große Show machte. Xanthe und Poppy kümmerten sich um einen Hausschlüssel für mich und auch gleich um Internet und solche Dinge. Sie waren und sind sehr aufmerksam. Am Abend sind wir auf das Volksfestival gegangen wo tausende Menschen rumliefen. Das Volksfest endete mit einem atemberaubenden Feuerwerk, welches ein tolles  Willkommen für mich war. Gegen 23 Uhr bin ich super müde, völlig fertig und überrascht von all diesen neuen Sachen (called cultureshock) in mein neues Bett gefallen...


Surfer at Mooloolaba Beach

P.S Helen, Debby und Liza! Mit euch War Singapore und die Ankunft in Down Under einfach mal ein tolles Erlebniss.
Da es hier schon sehr spät ist, gibt es morgen erst Bilder.

Sonntag, 18. Januar 2015

Letzter Countdown

So ihr dort draußen...
Nun ist es nicht mal mehr 1 Tag. Irgendwie fang ich jetzt erst an das alles zu realisieren. Als ich den Countdown auf meinem Handy  gestartet hatte, hieß es "68 Days Left". Aber der letzte Abend ist dann doch ein merkwürdig anderes Gefühl und meine To-Do Liste ist schon fast abgearbeitet. In 24 Stunden sitz ich jetzt schon im Flieger nach Frankfurt, wo es dann nach Singapur geht und 12 Stunden Flug vor mir liegen. Ich finde momentan fühlt es sich an, als würde ich in den Urlaub fliegen, weil ich nicht mal viel mehr Gepäck habe. Dieses ist übrigens fast fertig gemacht und jegliche Elektronik befindet sich an der Steckdose. 30kg Fluggepäck und 7kg Handgepäck sind noch nicht ganz ausgefüllt.
Mit diesem Post möchte ich nochmal ALLEN "DANKE" sagen für eure lieben Abschiede. Meinen Mädels vom Tanzen, die am Donnerstag alle so  unglaublich süß waren. Liebe Dori, Jule, Fanny, Caro, Jessi, Kimi, Justine, Teufel, Isabell, Karo, Claudi und Amanda euer Geschenk war wirklich eine Überraschung - Eine Deutsch- Australische Flagge mit Glückwünschen von jedem. Am Freitag habeich ich bereits von einem Großteil meiner Family verabschiedet. Ach und auch Danke an Max für dein  Outback-Survival Pack.  Gestern Abend war der wirklich große Abschied. Erst Sushi essen gegangen mit meinem Freund und dann die"Überraschungsparty" zuhause! Meine Freunde hatten alles super organisiert in Co-Operation mit meiner Mum. Tsja, doch es ist echt schwer vor mir etwas geheim zu halten, obwohl ich sagen muss das ich wirklich wirklich nichts geahnt hätte, aber  einer meiner Freunde hat qequatscht. Trotzdem war alles sehr schön hergerichtet  und in Rot-Blau-Weiße-Luftballons getaucht. Sogar  mit einer australisch aussehende Torte wurde ich überrascht. Ich danke euch wirklich unglaublich für den gestrigen Abend und eurer Fotoalbum- Ben,Robert, Paula, Justine, Nathalie, Jule, Sophie, Pauline, Jasmin und Jean Paul! Ganz besonderer Dank gilt meiner großen Schwester Isabel, die mir mit ihren Australien-Tipps von "4 years ago" zur Seite steht und eine super Heimweh-Box zusammengestellt hat <3 Ich hab euch alle verdammt lieb!
Wenn ich das nächste mal Wlan habe und Zeit zum Atmen, poste ich entweder aus Singapur, wo wir 3 Tage halt machen oder dann von der Sunshine Coast^^

Die Aufregung steigt! -Can`t wait anymore. See you abroad!
Eure Nici